Donnerstag – es ist der 12. Februar 2009 – halb neun Uhr abends.
Ein letztes Wochenende liegt noch zwischen hier und… meinem ersten Arbeitstag nach der Elternzeit. Ein Kollege hatte mir noch im November von seinen 2 Monaten berichtet und hatte nur angemerkt, daß er beim nächsten Kind auf jeden Fall länger Elternzeit nehmen würde. Ich gebe zu: ich kann ihn verstehen. Man gewöhnt sich daran.
Aber so langsam ist die ToDos-Liste hier im Haushalt abgearbeitet, die Grippe von Leonie ist vollständig auskuriert, die kleine Maus fühlt sich in der Krippe wieder pudelwohl – und so langsam freu ich mich tatsächlich darauf mal wieder zu arbeiten. Nicht daß ich ausschließen würde, daß sich das in 1 Woche schon wieder um 180 Grad gedreht haben könnte – aber ich laß es auf mich zukommen.
Natürlich gibt es noch etliche Dinge, die man eigentlich gerne gemacht hätte und die einem zu Beginn wichtig waren, aber wenn´s soweit ist, dann kommt es eh alles anders – und am Ende kann ich zurückblickend nur sagen: es hat sich absolut gelohnt sich diese zeit zu nehmen, die Zet mit meiner Familie, mit meiner kleinen Tochter, ich hab jeden tag das Gefühl, daß sich Welten geändert haben in der Beziehung zwischen uns, sie strahlt wie ein Honigkuchenpferd wenn ich sie abends von der Krippe abhole und das läßt mir jedesmal das herz aufgehen.
Und auch wenn mein Chef das jetzt nicht gerne lesen wird: ich würde es jederzeit wiedertun.
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